Prag ist die Hauptstadt und auch die grösste Stadt der Tschechischen Republik. In die heutige Form entwickelte sich Prag für 11 Jahrhunderte, die ihm das unverwechselbare Charisma und die Schönheit bestimmte. Das ursprüngliche Prager Bebauen war die Prague Burg und die umliedende Siedlung, aus der die Kleinseite und die Altstadt entstanden, später wurde die Neustadt von Karl IV. gegründet. Diese Teile von Prag mit der eigenen Selbstverwaltung vereinte 1784 Kaiser Josef II. in eine Stadt. Im 19. Jahrhundert entstanden weitere Stadtteile wie Karlín (Karolinenthal), Arbeiterstadt Žižkov oder ansehnliche Královské Vinohrady (Königliche Weinberge). Im 20. Jahrhundert wurden nach Prag andere herumliegende Teile wie z. B. Zbraslav (Königsaal) eingemeindet. Seit 1992 ist der Stadtkern von Prag in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen und Prag gehört zu den schönsten Städten Europas. Auf den folgenden Seiten empfehlen wir Ihnen die attraktivsten Pläzte Prags, die Sie bei Ihrem Besuch nicht verfehlen sollen.
Hradschin und Prager Burg
Hradschin wurde von dem Oberstburggrafen Hynek Berka von Dubá um 1320 als selbstständige Untertanen-Stadt gegründet. 1598 wurde der Hradschin zur königlichen Stadt erhoben und 1784 wurde er Bestandteil Prags. Heutzutage bildet er Komplex der wertvollen historischen Gebäuden /Erzbischöfliches Palais, Palais Černín, Palais Thun, Palais Schwarzenberg, Loreto, Kloster Strahov/ und der Kulturdenkmäler, deren Dominante zweifellos die Prager Burg mit dem Dom ist. Hier finden Sie unser Angebot von Prager Burg Hotels.
Prager Burg
Die Prager Burg ist ein Symbol der tschechischen Staatlichkeit. Seit dem Beginn des Staates war sie Sitz der böhmischen Fürsten, Könige, Kaiser und seit 1918 der tschechoslowakischen und seit 1993 der tschechischen Präsidenten. Das heutige Aussehen der Prager Burg wurde von der Königin und Kaiserin Maria Theresia /1740-1780/ bestimmt. Die Burggebäuden wurden vereinigt in eine Gesamtheit im Spätbarock- und klassizistischen Umbau. Diese Umgestaltung gab der Prager Burg Uniformität und gleichzeitig die Wiener Eleganz.
Ein Bestandteil des Areals der Prager Burg ist der St.-Veits-Dom, in dem die böhmischen Landespatrone /St. Wenzel, St. Adalbert, St. Johann von Nepomuk/, die Herrscher /z. B. Přemysl Ottokar II., Karl IV., Wenzel IV., Georg von Podiebrad und Rudolf II. u. a./, die Erzbischöfe und die wichtigen Persönlichkeiten bestattet wurden, die am Hof der böhmischen Könige wirkten. Der Dom, der erst 1929 vollendet wurde, verbirgt den wertvollsten Schatz – die böhmischen Krönungskleinodien. Die werden in der speziellen Kammer über der St.-Wenzels-Kapelle aufbewahrt.
Wir empfehlen die romanische Basilika des heiligen Georgs, den Wladislaw-Saal, die königliche Allerheiligen-Kapelle und das Goldene Gässchen zu besichtigen. Falls sie sich für alte europäische Kunst interessieren, können Sie sich die Bildergalerie der Prager Burg oder das Palais Lobkowicz anschauen, das im Besitz der wichtigen Familie der Fürsten von Lobkowicz ist. Wenn Sie müde sind, bieten Ihnen Erholung die Gärten der Prager Burg mit dem Lutschloss der Königin Anna / Belvedere/ aus den Jarhren 1538 – 1562 an..
Merkwürdigkeit: In der Regierungszeit Rudolfs II. /1576-1612/ wurde Prag von vielen wichtigen Persönlichkeiten besucht, für die es Heimat wurde /Tycho Brahe, Johannes Kepler/ und gleichzeitig wurde es magische Metropole Europas, die Alchimisten und Scharlatane reizte.
Loreto 
Die Barockperle Prags ist im Eigentum des Kapuzinerordens. Hinter den Mauern des Heiligtums befindet sich der berühmte Loreto-Schatz, der aus den ausgezeichneten Gold-, Silber-, und kunstgewerblichen Werken besteht. Nennenswert ist die berühmte Diamanten-Monstranz – Prager Sonne. Im Turm von Loreto spielen Glöckchen zu jeder vollen Stunde eine Marienhymne.
EINTRITTSGELD: Erwachsene CZK 110,- und Studenten CZK 90,-
Mehr Info: http://www.loreta.cz
Merkwürdigkeit: Im Areal von Loreto kann man ein Altar der bärtigen Heiligen – St. Kümmernis finden.
Kloster Strahov
Eines der wichtigsten Prämonstratenser-Klöster Europas, in dem seit 1627 die Reliquien des heiligen Norberts, des Gründers des Ordens, aufbewahrt werden. Es wurde schon 1140 gegründet. Wir empfehlen die Barock-Basilika Mariä Himmelfahrt und eine der schönsten Bibliotheken der Welt mit dem Philosophischen Saal /wichtige Handschriften, Wiegendrücke, alte Drücke und Sammlung der alten Stiche/ zu besichtigen. Die Prämonstratenser besitzen auch eine hervorragende Sammlung der Bilder, die man im Kloster bewundern kann. Zur Zeit beherbergt das Kloster Strahov auch das Museum des Nationalen Schrifttums.
Neue Welt
Die Neue Welt ist ein Bestandteil vom Hradschin seit 1375 und für ihr Malerische und die beschauliche Atmosphäre ist sie ein häufiges Ziel der Touristen. Die Neue Welt wird von geringen Bürgerhäusern gebildet. Hier wohnten unter anderen Alchimisten /Tycho Brahe, Johannes Kepler/, die in den Diensten des Kaisers Rudolfs II. waren.
Kleinseite
St.-Niklas-Kirche
Eines der wichtigsten architektonischen Denkmäler des Barocks in Prag wurde im Stil des Hochbarocks in zwei Etappen 1703 – 1711 und 1737 – 1751 erbaut. An ihrem Bau und ihrer Verzierung nahm eine Reihe der prominenten Architekten, Maler und Bildhauer teil, wie z. B. Christoph und Kilian Ignaz Dientzenhofer, Anselmo Lurago, Karel Škréta, Franz Xaver Palko nebo Ignác František Platzer. Für ihre Herrlichkeit ist die Kirche eine unübersehbare Dominante und ganz sicher ist sie einen Besuch wert.
Die Kirche der Siegreichen Jungfrau Maria /des Prager Jesuleins/
Ursprünglich eine lutheranische Kirche wurde der siegreichen Jungfrau Maria zu Ehren des Sieges der kaiserlichen Truppen in der Schlacht am Weißen Berge /1620/ eingeweiht. In der Kirche wird die Wachsfigur des Prager Jesuleins verehret, die aus Spanien kommt und der Kirche wurde 1628 von Polyxena von Lobkowicz geschenkt. Die Statuette des Prager Jesuleins ist bekannt in der ganzen katholischen Welt. Die Kirche wird vor allem von den Touristen aus Südeuropa und Südamerika ausgesucht.
Das Palais Wallenstein
Das Palais ließ der Generalissimus der kaiserlichen Streitkräften Albrecht von Waldstein /1581-1634/ erbauen. Mit seiner Fläche zählt es zu den grössten Palastkomplexen in Prag. Sein Bestandteil ist auch der berühmte Wallenstein-Garten. Das Gebäude wurde im Stil des Manierismus oder auch des Frühbarocks /in den Jahren 1623-1633/ erbaut, heutzutage ist es Sitz des Senats der Tschechischen Republik
Merkwürdigkeit: Das Palais war im Eigentum der Grafen von Waldstein bis 1945.
Palastgärten unterhalb der Prager Burg
Am Abhang unterhalb der Prager Burg erstrecken sich die Gärten der Palastbauten bei der Valdštejnská Straße /Ledebour-, Pálfy-, Kolovrat-Garten/. Die gegenwärtige Ausführung stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Gärten werden von Mai bis September von 9.00 bis 16.00 geöffnet.
Kampa
Ein Bestandteil der Kleinseite, den der Teufelsbach trennt und so macht er aus Kampa eine Insel. Über der Insel wölbt sich ein Teil der Karlsbrücke. Eindrucksvoller Teil der Kleinseite, der mit dem Park Kampa verbunden wird.
Karlsbrücke
Die Brücke ließ Kaiser Karl IV. in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts erbauen und ersetzte sie so die ursprüngliche Judith-Brücke. Sie ist die zweitälteste Brücke in Böhmen /Písek/ und für Jahrhunderte war sie das einzige Verbindungsglied zwischen beiden Prager Städten. Die Dominanten der Brücke sind die Statuen und Statuengruppen /Matthias Bernhard Braun, Ferdinand Maxmillian Brokoff u.s.w./ und man kann sie für eine der schönsten Galerien der Statuen unter freiem Himmel halten. Die bekannteste Statue ist die Statue des heiligen Johann von Nepomuk, dessen toter Körper von der Brücke in die Moldau 1393 gestürzt wurde. Ein Bestandteil der Brücke sind zwei Kleinseitner Türme und einer von Altstadt, die als Eingänge in beide Prager Städte dienten. Hier finden Sie unser Angebot von der Karlsbrücke Hotels Karlsbrücke .
Merkwürdigkeit: Die Brücke wurde im Laufe der Jahrhunderte ernst vom Hochwasser bedroht /zum letzten Mal 2002/
Altstadt, Josefstadt und Neustadt
Kreuzherren-Platz /Křižovnické náměstí/
Der kleine Platz in der Nähe von der Karlsbrücke mit den Barockkirchen des hl. Franziskus Seraphicus /J.B. Mathey/ und des heiligsten Salvators /Carlo Lurago/, die ein Bestandteil des Areals des ehemaligen Jesuiten-Kollegium, Klementinum ist, das heutzutage die Nationalbibliothek ist. Auf dem Platz finden Sie auch die Statue des Kaisers Karls IV. Hotes in der Altstadt finden Sie hier Altstadt Hotels
Josefstadt /Josefov/
Ursprünglich das jüdische Ghetto, das Kaiser Josef II. öffnete und das Ende des 19. Jahrhunderts durch die Stadtsanierung zerstört wurde. An der Stelle der malerischen stillen Ecken wurden prachtvolle Mietshäuser im Stil des Historismus erbaut. So entstand z. B. die Pariser /Pařížská/ Straße, die bis heute eine der luxuriösten in Prag ist. Erhalten blieben nur Synagogen z. B. Altneu-, Maisel-, Pinkassynagoge und das ehemalige jüdische Rathaus.
Merkwürdigkeit: Mit der Josefstadt werden viele Legenden verbunden, die bekannteste ist über den künstlichen Menschen – Golem, der vom Rabbi Löwe erschaffen wurde.
Rudolfinum
Der Neorenaissancebau von Josef Zítek und Josef Schulz wurde in den Jahren 1876-1884 erbaut. In den Jahren 1919-1938 wurde das Gebäude das erste Parlament der neuentstandenen Tschechoslowakei. Von 1939 bis 1945 war hier Sitz von der Gestapo. Heutzutage dient es zu den Konzertzwecken, zu den bekanntesten gehört der Prager Frühling. Neu!!! Vom 21.8. bis 4.9. 2009 findet das Festival Dvořáks Prag 2009 sttat. Das Festival huldigt dem Leben und Werk von A.Dvořák. Mehr Info finden Sie hier http://www.dvorakovapraha.cz Hotels in der Nähe von Rudofinum finden Sie hier Rudofinum hotels
Gemeindehaus
Der Jugendstilbau, Anfang des 20. Jahrhunderts, ist ein Repräsentationsgebäude der Stadt Prag, das bis heute zu den Konzertzwecken dient. An der Stelle des Gemeindehauses stand ursprünglich ein königlicher Palast, wo einige böhmische Könige residierten, z. B. Georg von Podiebrad.
Pulverturm
Der gotische Bau aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts ist charakteristisch für das Walmdach. Das Tor wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Josef Mocker wiederhergestellt.
Haus Zu den Hibernern
Ursprünglich eine Kirche, die nach den irischen Franziskanern /Hibernern/ benannt wird, wurde von dem Kaiser Josef II. aufgehoben. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde es im Empirestil umgebaut. Heutzutage dient es als Theater für Musicals.
Gräben /Příkopy/
AEine lebendige Arterie Prags, die eine Verbindungsstrecke zwischen dem Platz der Republik /náměstí Republiky/ und dem Wenzelsplatz /Václavské náměstí/ ist.
Wenzelsplatz /Václavské náměstí/
Urspünglich der Rossmarkt, der an einen langen Boulevard errinert. Am Ende erhebt sich das Neorenaissance-Gebäude des Nationalmuseums aus den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts und die Statue des heiligen Wenzels vom Bildhauer Josef Václav Myslebek, die wir empfehlen anzusehen. Unser Angebot von der Wenzelsplatz Hotels finden Sie hier Wenzelsplatz Hotels.
Nationalstraße /Národní třída/
Eine lebendige Arterie, die Sie zur gotischen Kirche der Jungfrau Maria im Schnee führt, derer Höhe Sie fesselt. Die Kirche steht den ganzen Tag offen. Am Ende der Nationalstraße gibt es das Nationaltheater aus den Jahren 1863-1883 /Josef Zítek und Josef Schulz/. Gegenüber dem Nationaltheater steht das Palais Lažanský, wo sich im Grundgeschoß das berühmte Cafe Slavia befindet, die die Atmosphäre des Zwischenkriegs-Prags behaltet.
Interessante Ausstellungen in Prag